Anforderungen an einen Serverraum – 10 Tipps

Ein Serverraum dient der Unterbringung einer zentralen IT-Infrastruktur, die den Kern einer Unternehmens-IT darstellt. Nicht nur softwareseitige Angriffe und Schwachstellen bergen Gefahren für Daten und IT-Anlagen. Auch ein „unsicherer“ Serverraum stellt ein erhebliches Risiko dar. Deswegen müssen bei der Auswahl und Gestaltung des Serverraumes auch organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen beachtet werden.

1. Gebäude / Räumlichkeiten

Die optimale Lage eines Serverraums ist ein separates Gebäude. Wird der Serverraum innerhalb eines Unternehmensgebäudes eingerichtet, sollte darauf geachtet werden, dass sich dieser zumindest in einem eigenen Brandschutzbereich befindet. Dabei soll bereits bei der Auswahl des Serverraumes auch die Gefährdungen im Auge behalten werden, die sich durch die Umgebung ergeben könnten.

2. Stromversorgung

Bei der Stromversorgung soll darauf geachtet werden, dass der Serverraum über angepasste Stromkreise verfügt. Wenn möglich, sollte er an einen eigenen Stromkreis angeschlossen werden, getrennt von anderen Anlagen. Ansonsten sollten Steckdosenleisten mit Spannungsfilter eingesetzt werden. Falls der Strom ausfällt, ist für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zu sorgen. In Betracht kann die Anschaffung von USV-Anlagen gezogen werden, die zumindest das kontrollierte Herunterfahren der Systeme gewährleistet.

Ist auch ein langfristiger Stromausfall nicht tolerierbar, wäre der Einsatz eines Notstromgenerators sinnvoll, der im Notfall anspringt und ein Aufrechterhalten der Systeme sicher stellt.

3. Doppelboden

Der „ideale“ Serverraum verfügt über einen Doppelboden. In dem Hohlraum des Doppelbodens können Verkabelungen versteckt werden, was zu einer Erhöhung der Sicherheit führt.

4. Schutz vor Hitze, Feuer, Brand

Der Serverraum muss vor Hitze, Feuer und Brand geschützt werden ...

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