Jäger erschießt Pferd statt Wildschwein – Waffenschein futsch!

von Stefan Maier

Vor dem Verwaltungsgericht Berlin klagte ein Jäger gegen die Waffenbehörde. Diese hatte dem Jäger seinen Waffenschein entzogen, da er aufgrund einer fatalen Verwechslung ein Islandpferd erschossen hat.

Bei seiner Jagd im Sommer 2012 erschoss der Kläger ein Islandpferd, weil er dieses für ein Wildschwein gehalten hat. Die Waffenbehörde sah deshalb seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit nicht mehr für gegeben und entzog dem Jäger seinen Waffenschein und die Berechtigung zum Muntionsbesitz.

Der Jäger jedoch wehrte sich gegen diese Entscheidung und klagte vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Seiner Ansicht nach könne ein einziger Fehlschuss diese drastische Maßnahme nicht rechtfertigen. Ferner sei es zum entsprechenden Zeitpunkt bereits dunkel gewesen. Daher habe er das Pferd für ein Wildschwein gehalten.

Das Verwaltungsgericht aber bestätigte die Entscheidung der Waffenbehörde ...

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