Zur Aufklärung über Bruchrisiken bei Hüfttotalendoprothese mit Keramikbestandteilen: OLG Koblenz 26-02-2013

Aus der unterbliebenen Aufklärung über die Materialwahl des Inlays einer Hüftgelenkpfanne (hier: Keramik) ergibt sich keine Haftung des Arztes, wenn das (eingetretene) Risiko einer Fraktur des Gelenkkopfs bei der alternativ in Betracht kommenden Kunststoffauskleidung nicht geringer gewesen wäre (OLG Koblenz, Beschluss v. 26.02.2013 - 5 U 1474/12).

Beweispflichtig dafür, dass eine implantierte Prothese von ihrem Material oder ihrer Zusammenfügung her mit einem Fehler i.S.v. § 3 ProdHaftG behaftet war, ist der Patient.

Das Erfordernis eines Revisonseingriffs drei Jahre nach Implantierung einer Hüftgelenksprothese ist für sich allein noch kein Indiz für einen Behandlungsfehler ...

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