Polizei: Muss man bei Verfolgungsfahrt erst die Tiefe einer Hochwasserpfütze prüfen?

Verwaltungsgericht Halle, Urteil vom 06.03.2014 - 5 A 17/13 HAL Polizei: Muss man bei Verfolgungsfahrt erst die Tiefe einer Hochwasserpfütze prüfen? Eine Polizeibeamtin verfolgte einen Mopedfahrer. Wegen Hochwassers war ein Straßenabschnitt gesperrt. Die Polizistin fuhr weiter und blieb in einer tiefen Pfütze mit einem Motorschaden liegen. Grobe Fahrlässigkeit? Ja, meint die Beklagte, sie hätte vorher anhalten können, um die Wassertiefe zu prüfen. Der Sachverhalt

Die Polizeibeamtin des Landes Sachsen-Anhalt verfolgte mit einem Streifenwagen bei Dunkelheit einen flüchtigen Mopedfahrer, der ohne Kennzeichen und mit defekter hinterer Beleuchtung unterwegs war. Dazu fuhr sie mit Schrittgeschwindigkeit auf einer wegen Hochwassers gesperrten Strasse.

Dabei geriet sie auf eine Wasserfläche, die unmittelbar zuvor von dem verfolgten Moped passiert worden war. Der Streifenwagen blieb mit einem Motorschaden aufgrund eines sogenannten Wasserschlages liegen ...

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