Cookie war gestern - Die Trackingtechnologien der Zukunft

von Gerald Lill

Das altbekannte Cookie, das gerne als "kleine Textdatei" beschrieben wird, die von einer Webseite auf dem PC des Besuchers abgelegt wird, ist aktuell noch die verbreitetste Technologie für die gezielte Verfolgung von potentiellen Kunden. Aber neue Technologien schwemmen auf den Markt und verdrängen das Cookie. Sind diese aber überhaupt datenschutzkonform einzusetzen?

FLASH COOKIES

Der erste Neuanwärter ist die Nachverfolgung über sogenannte Flash Cookies (Local Shared Objects) – das sind Dateien mit einer Größe von 100 Kilobytes, in die Flash-Anwendungen beliebige Daten (eben auch TrackingDaten) ablegen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cookies haben sie kein Verfallsdatum. Desweiteren sind sie browserübergreifend, was bedeutet, dass der Nutzer auch dann wiedererkannt wird, wenn er verschiedene Browser verwendet.

DOM STORAGE COOKIES

Die zweite Technologie zum Usertracking sind die sogenannten DOM Storage bzw. Long-Storage-Objects wie z. B. HTML5-Storage, Java- und Silverlight-Persistierungen zur Speicherung von Tracking-Informationen. Diese haben eine wesentlich größere Speicherkapazität als herkömmliche Cookies und können riesige Mengen Daten aufnehmen (bis zu 10 MB). Sie werden z. B. auch gesendet wenn eine andere Subdomain aufgerufen wird ...

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