Keine Auskunftspflicht der Mutter über leiblichen Vater eines “Kuckuckskindes”

von Ulrike Köllner

Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.02.2015 verstößt eine derartige Auskunftsverpflichtung gegen das allgemeine Selbstbestimmungsrecht der Mutter nach Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz.

Der Ehemann galt als rechtlicher Vater eines in der Ehe geborenen Kindes. Erst nach einigen Jahren eröffnete ihm die Mutter die Möglichkeit, dass er nicht der leibliche Vater sein könnte. Er focht allerdings erst 10 Jahre später die Vaterschaft erfolgreich an. Durch den rückwirkenden Wegfall der rechtlichen Vaterschaft entfielen auch rückwirkend die Unterhaltsansprüche des Kindes ...

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