Landgericht Magdeburg schickt Frau ins Weltall

von Stefan Maier

Nicht ganz alltäglich: Der Streit um eine Reise ins All. Über diesen und die Frage, ob das damit verbundene Tauschgeschäft rechtlich haltbar ist, hatte das Landgericht Magdeburg zu entscheiden. Die Richter schicken mit dem Urteil im Zivilprozess die Beklagte im wahrsten Sinne des Wortes ins All.

Bei einer Fast-Food Kette hatte ein Berliner Gebrauchtwagenhändler einen Gutschein für eine Reise ins All gewonnen. Selbst wollte er ihn jedoch nicht verwenden, sondern ging mit einer Bekannten aus Magdeburg, durch die SMS „Willst du zum Mond fliegen“ eingeleitet, ein Tauschgeschäft ein.

Einen 7 Jahre alten Mercedes mit etwa 80.000 gefahrenen Kilometern habe er als Gegenleistung erhalten. Aus Sicht des Klägers war jedoch ein höherer Gegenwert vereinbart. Von mehreren Wagen und Alufelgen sei die Rede gewesen ...

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