StMGP: Huml fordert offeneren Umgang mit Demenz – Bayerns Gesundheitsministerin: Den Betroffenen ein Leben in der Mitte unserer Gesellschaft ermöglichen

5. April 2015

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert einen offeneren Umgang in der Gesellschaft mit der Krankheit Demenz. Huml betonte am Sonntag:

“Demenz ist eine der folgenschwersten Alterskrankheiten. Obwohl immer mehr Menschen daran leiden, wird diese Krankheit noch immer zu sehr tabuisiert. Das muss sich ändern!”

Die Ministerin verwies darauf, dass am 15. April in München der erste Bayerische Fachtag Demenz stattfindet. Dabei werden herausragende Projekte zur Bayerischen Demenzstrategie vorgestellt.

Huml unterstrich: “Wir brauchen einen Bewusstseinswandel im Umgang mit der Krankheit. Für demenzkranke Menschen muss ein Leben in der Mitte unserer Gesellschaft möglich sein. Dafür will das Bayerische Gesundheitsministerium die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen.”

Dem Gesundheitsreport Bayern zufolge leben im Freistaat derzeit rund 220.000 Menschen mit Demenz. Etwa 70 Prozent davon sind Frauen. Bis zum Jahr 2020 ist in Bayern mit einem Anstieg der Zahl der Demenzkranken um rund 20 Prozent auf circa 270.000 zu rechnen, wenn das Erkrankungsrisiko auf dem bisherigen Niveau bleibt. Bis 2032 würde sich in diesem Fall ihre Zahl sogar um mehr als 50 Prozent auf rund 340.000 erhöhen.

Huml betonte: “Die zunehmende Anzahl von Menschen mit Demenz ist besorgniserregend. Mit unserer Bayerischen Demenzstrategie erarbeiten wir deshalb für alle Lebensbereiche innovative Ansätze und Lösungen. Wir haben neue Wohnformen für Menschen mit Demenz geschaffen und spezielle Betreuungsangebote aufgebaut, um die Betroffenen zu unterstützen und deren Angehörige zu entlasten. Darüber hinaus haben wir die Aus- und Fortbildung der Pflegekräfte verbessert ...Zum vollständigen Artikel

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