Stammtischweisheiten aus dem Straßenverkehr

Ein Beitrag des ACE Auto Club Europa Stammtischweisheiten aus dem Straßenverkehr Auf Stammtischweisheiten sollte man sich besser nicht verlassen, wenn es darum geht, was im Straßenverkehr erlaubt und was verboten ist, warnt Verkehrsrechtsexperte Florian Wolf vom ACE Auto Club Europa in Stuttgart: "Die Folgen könnten teuer werden." Auch Fußgänger müssen aufpassen

"Bei einem Unfall an Zebrastreifen oder an einer Fußgängerampel hat beispielsweise nicht grundsätzlich der Autofahrer Schuld", erläutert Wolf. Der Autofahrer müsse zwar dem Fußgänger das Überqueren der Fahrbahn ermöglichen. Dieser aber habe sich vorher ausreichend über das gefahrlose Überqueren der Straße zu vergewissern. Sonst trage er eine Mitschuld - etwa dann, wenn er sich von seinem Smartphone hat ablenken lassen.

Unfallflucht durch Ahnungslosigkeit

Sehr beliebt ist ebenfalls die vermeintliche Regel, nach einem kleinen Parkrempler reiche ein Zettel hinter der Windschutzscheibe mit den Personalien aus, um den Fahrer des beschädigten Fahrzeugs zu informieren. "Falsch, nach einem Parkunfall muss der Verursacher mindestens 20 Minuten warten", stellt Wolf klar.

Laut Gesetz soll die Wartezeit "angemessen" sein. Und dies wiederum ist vom Einzelfall abhängig. Bei einem kleinen Rempler im Berufsverkehr reicht weniger Zeit als nachts auf einer abgelegenen Landstraße. "Ist der Fahrer trotz Wartezeit nicht aufgetaucht und ist der Schaden höher als 50 Euro, ist die Polizei zu verständigen. Andernfalls wird von einer Fahrerflucht ausgegangen und die ist und strafbar", erläutert der ACE-Verkehrsrechtsexperte ...

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