Mit ordentlich Bauchgefühl – Schöffen

von Alexandra Braun

Im Spiegel gibt es seit einiger Zeit eine Serie, in der ein Volontär über seine Erfahrungen als Schöffe berichtet. In der heutigen Folge geht es um die direkte Ansprache der Schöffen durch die Verteidigung.

“Zweiter Sitzungstag im Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenkurier, Schlussplädoyer der Verteidigung. Der Anwalt des Angeklagten erhebt sich, richtet seinen Blick gen Richterbank – erst auf mich, dann auf die andere Schöffin. “Stellen Sie sich mal vor, Ihr Vater fordert Sie morgen früh um 9 Uhr auf, sofort das Land zu verlassen”, sagt er. Mein erster Gedanke: Hä?”

(Quelle: www.spiegel.de)

Genau. Hä. Was das soll, erklärt uns der Autor einige Zeilen später.

“Die Frage des Verteidigers zielte wohl auf das Mitgefühl von uns Schöffen, weniger auf den juristischen Sachverstand der beiden Berufsrichter im Saal. Denn die kannten detailliert die Rechtslage und sämtliche Akten des Falls – ganz im Gegensatz zu den Laienrichtern ...

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