BVerwG: Der Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen schließt Presseauskunftsansprüche gegenüber der staatlichen Liegenschaftsverwaltung nicht zwingend aus

von Johannes Flötotto

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und das bei­ge­la­de­ne Land Ber­lin waren je­weils Ei­gen­tü­mer von Teil­flä­chen des Flug­ha­fens Tem­pel­hof. Im An­schluss an die Schlie­ßung des Flug­ha­fens schlos­sen sie mit der eben­falls bei­ge­la­de­nen BREAD & but­ter GmbH & Co. KG einen pri­vat­recht­li­chen Miet­ver­trag über Teile des ehe­ma­li­gen Flug­ha­fen­ge­län­des zur Durch­füh­rung von zwei etwa vier­wö­chi­gen Mo­de­mes­sen pro Jahr. Der Klä­ger, ein Jour­na­list, be­gehr­te von der be­klag­ten Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA) u.a. Aus­kunft über die Höhe des Miet­zin­ses sowie wei­te­re Ver­trags­be­stim­mun­gen. Nach Ver­wei­ge­rung der Aus­kunft hat der Klä­ger Klage er­ho­ben, auf die im Be­ru­fungs­ver­fah­ren das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter die BImA ver­ur­teilt hat, dem Klä­ger Aus­kunft über die be­trof­fe­nen Be­stim­mun­gen des Miet­ver­trags zu er­tei­len.

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Re­vi­sio­nen der BImA und der BREAD & but­ter GmbH & Co. KG zu­rück­ge­wie­sen. Zwar hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zu Un­recht das Lan­des­pres­se­ge­setz für an­wend­bar ge­hal­ten ...

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