Betäubungsmittelstrafrecht: was habe ich als Abnehmer des Betäubungsmittel-Versandhändlers shiny flakes zu befürchten?

von RA Kämpf

Sie waren Kunde des Drogen-Versandhändler shiny flakes und haben nun Sorge vor Hausdurchsuchung, Beschuldigtenvernehmung oder gar Festnahme wegen des Verstoßes gegen das BtMG? Infos zu den Hintergründen und Verhaltenstipps im Ermittlungsverfahren von Rechtsanwalt Kämpf, München

Nach verschiedenen Medienberichten hat die Polizei in Leipzig Mitte März 2015 den 20-jährigen Betreiber der Seite shiny-flakes.to verhaftet. Dieser betrieb einen schwunghaften Versandhandel verschiedener Drogen über Internetseiten im clearnet und darknet. Die Bezahlung wurde über Bitcoins abgewickelt. Bei der Hausdurchsuchung seines Zimmers in der Wohnung der Mutter wurden insgesamt 320 kg verschiedener Betäubungsmittel, Rechner und andere Datenträger sowie 48.000 € in bar sichergestellt. Bei dem sichergestellten Drogen handelt es sich unter anderem um Crystal, Kokain, Amphetamin, Ecstasy, Haschisch und Marihuana. Der Festnahme gingen etwa einjährige Ermittlungen voraus. Aufgefallen war der 20-jährige zunächst bei einem Paketversender, da verschiedene nicht ausreichend frankierten Pakete, die mit fingierten Absenderadressen versehen waren, nicht zurück geschickt werden konnten.

Was kommt auf Kunden von shiny flakes zu?

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen kam es bislang zu mehreren weiteren Hausdurchsuchungen und auch zu Festnahmen.

Angesichts der längerfristigen Überwachung des Betäubungsmittelhändlers durch die Polizei ist es wahrscheinlich, dass den Ermittlungsbehörden auch die Daten weiterer Abnehmer bekannt sind. Es ist derzeit (noch) nicht bekannt, ob und inwiefern entsprechende Daten auf den bei dem 20-jährigen sichergestellten Datenträgern gesichert werden konnten ...

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