Körperverletzung – und die rein psychische Einwirkung mittels Elektroschocker

Als Gesundheitsbeschädigung im Sinne des § 223 Abs. 1 StGB ist jedes Hervorrufen oder Steigern eines vom Normalzustand der körperlichen Funktionen des Opfers nachteilig abweichenden Zustandes anzusehen.

Dabei kommt es nicht darauf an, auf welche Art und Weise die Beeinträchtigung erfolgt ist1.

Rein psychische Empfindungen genügen bei keiner Handlungsalternative, um einen Körperverletzungserfolg gemäß § 223 Abs. 1 StGB zu begründen2.

Wirkt der Täter auf sein Opfer lediglich psychisch ein, liegt eine Körperverletzung daher erst dann vor, wenn ein pathologischer, somatischobjektivierbarer Zustand hervorgerufen worden ist, der vom Normalzustand nachteilig abweicht3 ...

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