Keine Kündigung nach künstlicher Befruchtung

Eine Kündigung einer Frau ohne behördliche Zustimmung ist im Fall einer Schwangerschaft durch Befruchtung außerhalb des Körpers (In-vitro-Fertilisation) bereits ab dem Zeitpunkt verboten, in dem der Arzt die Eizelle einsetzt und nicht erst mit der Einnistung. Das entschied das BAG mit Urteil vom 26.3.2015 (2 AZR 237/14).

Eine Frau war in einer Versicherungsvertretung angestellt. Mitte Januar 2013 teilte sie ihrem Arbeitgeber mit, dass bei ihr eine künstliche Befruchtung bevorstehe. Bereits Ende Januar erfolgte der Embryonentransfer. Am 31. Januar kündigte das Unternehmen der Mitarbeiterin ohne behördliche Zustimmung und besetzte ihre Stelle mit einer älteren Beschäftigten ...

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