Computerbetrug beim Online-Banking und mTan-Verfahren möglich

von Jan Linxweiler

Heutzutage ist Online-Banking eine mehr als gängige Methode über seine finanziellen Mittel zu verfügen. Ein Großteil der Gesellschaft nutzt Kontokorrent-Verträge mit Online-Banking. Einige der Banken bieten zudem zusätzlich das praktische mTan-Verfahren. Jedoch bergen diese Annehmlichkeiten auch inhärente Gefahren, die oftmals unterschätzt werden. Diese zeigte das am 17.09.2014 eröffnete Verfahren vor der 15. Große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück eindrucksvoll.

Technische Annehmlichkeiten des Online-Banking

Doch zunächst sollten wir erst einmal herausstellen, was eigentlich das mTan-Verfahren ist. Wie auch in einem normalen Online-Banking-Prozess werden Transaktionsnummern verwandt, um den Vorgang zu verifizieren. Diese kurz TAN genannten Nummern werden dem Bankkunden normalerweise vorher ausgehändigt, sodass im Verlauf der Transaktion die Transaktionsnummern verglichen werden können. Beim mobilen Transaktionsnummer-Verfahren oder mTan-Verfahren werden die für Überweisungen erforderlichen Transaktionsnummern per SMS an die vorher vom Kunden angemeldete Mobilfunknummern versandt. Dieser verifiziert die Transaktion, indem er die übersandte mTan in das zugewiesene Fenster einträgt ...

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