Aufgelesen XLII – Der Schädel des Rechtsgelehrten

von Dr. Georg Neureither

HAMLET. Warum könnte das nicht der Schädel eines Rechtsgelehrten sein? Wo sind nun seine Klauseln, seine Praktiken, seine Fälle und seine Kniffe? Warum leidet er nun, dass dieser grobe Flegel ihn mit einer schmutzigen Schaufel um den Hirnkasten schlägt, und droht nicht, ihn wegen Tätlichkeiten zu belangen? Hum! Dieser Geselle war vielleicht zu seiner Zeit ein großer Käufer von Ländereien, mit seinen Hypotheken, seinen Grundzinsen, seinen Kaufbriefen, seinen Gewährsmännern, seinen gerichtlichen Auflassungen? Werden ihm seine Gewährsmänner nichts mehr von seinen erkauften Gütern gewähren als die Länge und Breite von ein paar Kontra ...

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