Mutter verweigert sich der Sommerzeit und landet mehrmals vor Gericht

von Stephan Weinberger

Bereits dreimal seit Anfang der 90er-Jahre musste sich eine Allgäuerin vor dem Amtsgericht Lindau verantworten, weil sie die Umstellung auf die Sommerzeit ablehnte und ihre Kinder deswegen zu spät zur Schule schickte. Dadurch wurde die vierfache Mutter deutschlandweit zu einem Vorbild der damaligen Protestwelle.

Über Wochen brachte sie Ihre Kinder eine Stunde später in die Schule. Damit wollte sie die Kinder langsamer an das frühere Aufstehen gewöhnen. “Ich hätte meine Kinder aus dem Tiefschlaf reißen müssen, das habe ich nicht mitgemacht”, gab Ute Neu an.

Nach ihren eigenen Angaben fand sie bei den Lehrern dafür viel Verständnis, aufgrund der Schulpflicht landeten die Fälle aber schließlich vor Gericht. In einem ersten Verfahren wurde sie freigesprochen, der Richter zeigte Verständnis für ihre Haltung. Im Wiederholungsfall kam sie nicht mehr so gut weg: “Da musste ich die Hälfte des vorgesehenen Bußgeldes bezahlen, ein Jahr später dann voll, das waren glaub ich 1.000 Mark ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK