Triodos Bank: Eine „ethische“ Bank scheitert an ihren eigenen Ansprüchen

von Heidrun Jakobs

Sogenannte ethisch- moralische Banken, also jene Banken, die sich eines Bankwesens nach ethischen Grundsätzen verschrieben haben, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei Privat- und Geschäftskunden. Aber handeln diese Banken tatsächlich nach ethischen Grundsätzen? Das wollen wir jetzt einmal am Beispiel der Triodos Bank feststellen, der deutschen Zweigniederlassung der niederländischen Triodos Bank B.V.

Die Geschäftsgrundsätze lesen sich wirklich gut. Die Triodos Bank will eine nachhaltige Entwicklung fördern und bei ihren Handlungen die sozialen ökologischen und finanziellen Auswirkungen im Blick haben, selbstverständlich die Gesetze achten und verantwortlich handeln. Wer möchte nicht gern bei einer solchen Bank ein Konto haben?

Umso überraschter war ich dann, als ich die Darlehenskontoauszüge eines Unternehmerdarlehens in Millionen-Höhe überprüfte. Die Triodos Bank belastete das Darlehenskonto mit Kosten für die erste Mahnung von Euro 30,00, für die zweite Mahnung von Euro 50,00 und für die dritte Mahnung von Euro 80,00. Mahnkosten, die dann vermutlich von der Triodos Bank noch einmal ordentlich verzinst wurden. Ein lohnendes Geschäft für die Triodos Bank. Zumal Mahnungen provoziert sein könnten, da erst geklärt werden muss, ob die vereinbarten Tilgungen überhaupt eingezogen wurden.

Für die Bank macht es die Summe der ungerechtfertigten Entgelte, die Banken trotz entgegen stehender gerichtlicher Entscheidungen immer wieder und unnachgiebig ihren Kunden belasten.

Gerade bezüglich der Mahnkosten habe ich etliche gerichtliche Entscheidungen erwirkt, wonach es der betreffenden Bank untersagt wurde, unzulässige Mahnentgelte zu fordern ...

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