Der „kardiologische Fingerabdruck“ – Herzschlagmuster statt PIN

von Cornelia Brinks

Es ist nicht neu, dass biometrische Daten als Authentisierungsschlüssel eingesetzt werden. Längst bekannt sind beispielsweise der elektronische Fingerabdruck, die Gesichts- oder Iriserkennung, die Stimmerkennung oder auch die Handgeometrie.

Neu ist nun der „kardiologische Fingerabdruck“, mit dem die britische Bank Halifax ihren Kunden künftig den Zugang zu ihrem Onlinekonto ermöglichen möchte. Hierfür testet sie aktuell die Technologie des sogenannten Nymi Bandes. Das Armband misst den Herzschlag des Kunden, der dann mit der Smartphone-App der Bank synchronisiert wird. Wenn der Kunde eine Transaktion durchführen möchte, braucht er nur über sein Smartphone auf die Seite der Bank gehen und das Armband umlegen. Das Armband verbindet sich dann automatisch mit dem Smartphone und loggt den Kunden ein, wenn das individuelle Herzschlagmuster übereinstimmt. Der Herzschlag eines Menschen soll besonders fälschungssicher sein.

Datenschutzrechtliche Bedenken

Biometrische Daten gelten grundsätzlich als besonders sensibel ...

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