Datenschutz zieht in die Vereinten Nationen ein

Im Zuge der durch Edward Snowden aufgeflammten Diskussion über massenhafte Überwachungsmaßnahmen und Vorratsdatenspeicherung wird nunmehr die Schaffung eines UN-Sonderberichterstatters für den Datenschutz in der digitalen Welt angeregt.

Datenschutz in der digitalen Welt

Technik in all seinen Ausprägungen ist heutzutage nicht mehr weg zu denken – ob Hello Barbie, eCall-Systeme für Autos, Nest – das intelligente Thermostat oder das Speichern von den letzten Urlaubsfotos in der Apple iCloud. Was würden wir nur ohne unser Smartphone machen und ohne die Möglichkeit unser (teilweise) komplettes Leben in der digitalen Welt von Facebook & Co. kundtun zu können?

Klar, all diese Dinge erleichtern uns auf die eine oder andere Weise das Leben, bergen jedoch auch sehr große Gefahren, denn Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Menschen müssen sich daher dessen bewusst sein, was mit ihren Daten passiert und dass sie ein Recht auf Vertraulichkeit und Datenschutz haben.

UN-Sonderberichterstatters für den Datenschutz in der digitalen Welt

Die Vereinten Nationen haben sich dieser Problematik jetzt angenommen und wollen in Zukunft einen Sonderberichterstatter für den Datenschutz einsetzen, der das Grundrecht auf Vertraulichkeit und Datenschutz vertritt. Der Sonderberichterstatter soll zunächst auf drei Jahre beschränkt die Beobachtung und Dokumentation von Datenschutzproblemen in den UN-Mitgliedstaaten übernehmen ...

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