Wanted/Gesucht für einen Film: Verteidiger mit/als “Selbststeller”

von Detlef Burhoff

“Wanted/Gesucht für einen Film: Verteidiger mit/ “Selbststeller”?- ja, besser kann ich es nicht überschreiben, um was es in diesem Posting geht: Gestern hatte ich nämlich den Anruf einer Regisseurin der Hochschule für Film und Fernsehen München, die mich fragte, ob ich bereit sei, bei ihrem Abschlussprojekt für den Studiumabschluss mitzumachen. Dabei geht es um einen Dokumentarfilm über sog. “Selbststeller”. Hätte mich ja gereizt, auch dieses Medium kennen zu lernen, aber leider konnte/kann ich nicht mit einem Mandanten dienen, der “Selbststeller” ist. Daher musste ich leider absagen.

Da ich das Projekt aber ganz interessant finde, habe ich der Anfragenden zugesagt, hier im Blog einen Aufruf nach einem oder mehreren Verteidiger(n) mit einem “Selbststeller” zu starten und ggf. den Kontakt herzustellen. Das Projekt hat sie mir dann wie folgt beschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie um Unterstützung für meinen Dokumentarfilm über Selbststeller bitten!

Das Projekt:

Ich möchte mit der Kamera mehrere ‘Selbststeller’ begleiten. Damit meine ich zu einer Haftstrafe verurteilte Menschen, die sich vor Haftantritt noch in Freiheit befinden. Der Film soll mit ihrer Ladung zum Haftantritt beginnen und die (knappe) verbleibende Zeit bis zur Inhaftierung mitverfolgen. Was stellt man in diesen letzten Tagen mit seiner Freiheit an? Wen trifft man, was gibt es noch zu regeln (sowohl privat/familiär als auch organisatorisch/rechtlich)? Wovon nimmt man Abschied?

Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen meines Abschlusses an der Filmhochschule München, an der ich Dokumentarfilm-Regie studiert habe ...

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