Vision Zero | Eine Zeit ohne Verkehrstote? | Autonomes Fahren und Datenerhebung

von Rechtsanwältin Gloria M. Reich

Gestern Abend trafen sich zur 31. Mitgliederversammlung des DVF (Deutsches Verkehrsforum e.V.) in Berlin wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste. Bemerkenswert: trotz der aktuellen Ereignisse rund um den Absturz der Germanwings Maschine in den französischen Alpen, war auch der Verkehrsminister Alexander Dobrindt zu Gast.

Er äußerte sich in seiner Gastrede unter anderem zur Frage der Digitalisierung des Straßenverkehrs und zu dem Fortschritt im Bereich "autonomes Fahren", hier insbesondere zu den Haftungs- und Datenfragen.

Wir haben die Kernaussagen des gestrigen Abends zusammengefasst: Autonomes Fahren und Vision Zero

Der Verkehrsminister Dobrindt will noch 2015 auf der Autobahn A9 eine Teststrecke für digitales, sprich autonomes Fahren, eröffnen. Die Teststrecke muss dafür zunächst mit den nötigen Kontrollinstrumenten ausgestattet werden, die die Daten der autonom-fahrenden KfZ erheben und auswerten. Klar ist jedoch jetzt schon: Hierunter ist zunächst nicht zu verstehen, dass ein KfZ komplett autonom, also ohne menschlichen Fahrer, diese Strecke befahren wird. Dennoch findet der Minister es wichtig, einen ersten Schritt weg von der Angsthaltung gegenüber dem "autonomen Fahren", hin zu einer positiven Grundhaltung diesem Thema gegenüber zu gehen ...

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