Immobilienfonds durch Darlehen in Schweizer Franken fremdfinanziert

Die FAZ berichtet über aktuelles Immobilienfonds-Urteil, welches für die Anlageberatung von Stiftungen Folgen für Banken haben wird.

Die Hildegard Bredemann-Busch-du Fallois Stiftung aus Krefeld hatte gegen die Commerzbank AG auf Schadensersatz geklagt. Hintergrund ist ein Investment in einen offenen Immobilienfonds das aufgrund einer Anlageberatung des beklagten Kreditinstituts getätigt wurde.

Stiftung erhält Schadensersatz für Anlage in Immobilienfonds

Die Bank wurde verurteilt ca. 250.000 Euro an die Stiftung zu zahlen. Die Stiftung wurde von der verstorbenen Unternehmerin und ehemaligen Besitzerin der “Westdeutschen Zeitung” Hildegard Bredemann gegründet. Mit einem Grundkapital von ca. drei Millionen EURO steht die Förderung von sozialen Projekten in der Region Krefeld im Mittelpunkt der Tätigkeit der Stiftung.

Das nun rechtskräftige Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt bestätigt, dass die Anlageform mit dem gewählten Immobilienfonds nicht mit den Grundsätzen der Stiftung hinsichtlich des Kapitalerhalts vereinbar war. Die Commerzbank habe zudem erhaltene Provisionen im Hinblick auf den Immobilienfonds-Deal verschwiegen. Die Klägerin hätte schon aus stiftungsrechtlichen Gründen nicht das Risiko eingehen dürfen, das Stiftungskapital durch riskante Anlagegeschäfte zu mindern ...

Zum vollständigen Artikel


  • Immobilienfonds | Immobilien Fonds

    finanzen.net - 12 Leser - Immobilienfonds: Hier finden Sie alle Informationen und Kursdaten zu in Deutschland handelbaren Immobilienfonds

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK