Der Fußball und das Arbeitsrecht – unbefristete Spielerverträge?

von Peter Ratzka

Das Arbeitsgericht Mainz hat in einer viel diskutierten Entscheidung die Auffassung vertreten, dass die Verträge für Fußballprofis nicht beliebig oft befristet werden dürfen sondern den Regelungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) entsprechen müssen (ArbG Mainz, Az.: 3 Ca 1197/14).

Unabhängig davon, dass die Befristung gemäß § 14 Abs. 1 TzBfG eines sachlichen Grundes bedarf, ist § 14 Abs. 2 TzBfG zu beachten:

(2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig. Eine Befristung nach Satz 1 ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Durch Tarifvertrag kann die Anzahl der Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung abweichend von Satz 1 festgelegt werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK