Urteil: Schadensersatzklage wegen mangelhafter Kastration zweier Meerschweinchen

Amtsgericht Hannover Urteil: Schadensersatzklage wegen mangelhafter Kastration zweier Meerschweinchen Ein Ehepaar verlangt 877,73 € Schadensersatz, nachdem durch eine angeblich nicht fachgerechte Kastration und Untersuchung zweier Meerschweinchen ein Schaden in dieser Höhe entstanden sei. Die Tierärztin habe hier fehlerhaft behandelt, so die Ansicht des Ehepaars. Der Sachverhalt

Die Kläger ließen ihre Meerschweinchen Jack und Socke bei der beklagten Tierärztin kastrieren. Nach 11 Tagen erfolgte ein erneuter Termin bei der Tierärztin. Hierbei wurde eine Verdickung des Hodens bei Jack und Socke festgestellt. Nach Angaben der Tierärztin sei dies auf unzureichende Hygiene und Wundversorgung durch die Kläger entstanden.

Die Klägerin hätte bei Eintreffen in der Praxis noch geäußert, dass sie sich solche Vorwürfe mache, sich die Tiere nicht richtig angesehen hätte und erst eben festgstellt hätte, dass da alles dick wäre.

Es erfolgte eine Operation der Tiere bei der Tierärztin. Rund 9 Tage befanden sich die Tiere in deren Obhut, nachdem sich eine weitere Verschlechterung des Zustands ergab. Die Tiere wurden in die Tierklinik verlegt. Dort verstarb Socke nach kurzer Zeit. Jack überlebte, wurde aber einige Tage stationär behandelt. Die Kläger waren der Ansicht, die Operationsfolgen seien auf eine fehlerhafte tierärztliche Leistung zurückzuführen ...

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