StMGP: Huml fordert Nachbesserungen am e-Health-Gesetzentwurf – Bayerns Gesundheitsministerin zur Eröffnung des 3. Bayerischen Tags der Telemedizin in Erlangen

25. März 2015

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen. Huml betonte am Mittwoch anlässlich der Eröffnung des 3. Bayerischen Tags der Telemedizin in Erlangen:

“Für die moderne Gesundheitsversorgung spielt die Telemedizin schon jetzt eine wichtige Rolle. Jedoch hinken wir bei der Vergütung telemedizinischer Anwendungen noch hinterher. Aus meiner Sicht geht der Gesetzesentwurf zum sogenannten e-Health-Gesetz hier nicht weit genug. Die Einbeziehung weiterer Leistungen ist unbedingt erforderlich!” Die Ministerin betonte zugleich: “Erfreulich ist, dass der Gesetzesentwurf wesentliche Vorschläge der Länder aufgreift. Dazu gehören beispielsweise verbindliche Fristen für den Aufbau einer sicheren Telematik-Infrastruktur sowie digitale Medikationspläne zur Verbesserung der Patientensicherheit. Die Vorarbeit der Länder hat sich also gelohnt!” Huml ergänzte: “Bayern hat die besondere Bedeutung der Telemedizin schon frühzeitig erkannt und die Türen für eine moderne Gesundheitsversorgung geöffnet. So haben wir die Entwicklung innovativer Projekte mit insgesamt rund 13 Millionen Euro gefördert.”

Mit Hilfe der Telemedizin kann in allen Landesteilen im Freistaat medizinisches Spezialwissen zur Verfügung gestellt werden ...

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