IG BAU: Investitionsprogramm löst Infrastrukturprobleme nicht


Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt zwar das Investitionsprogramm der Bundesregierung als einen ersten Schritt, kritisiert aber gleichzeitig, dass es bei Weitem nicht ausreicht, auch nur den dringendsten Bedarf zu decken.

„Angesichts der tatsächlichen Lücke kann das Programm nur ein Anfang sein“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

„Allein für die Sanierung und Instandhaltung der Verkehrswege brauchen wir zusätzliche sieben Milliarden Euro – und das jedes Jahr. Von dieser Infrastruktur hängt nicht zuletzt die Standortqualität Deutschlands ab. Staus und unbefahrbare Brösel-Brücken verursachen für Unternehmen hohe Kosten und bringen damit Arbeitsplätze in Gefahr.“

Die große Koalition hatte sich diese Woche darauf geeinigt, das bereits im vergangenen Jahr geplante Investitionsprogramm von zehn Milliarden Euro um weitere fünf Milliarden Euro aufzustocken. Nach Medienberichten stehen davon 4,5 Milliarden Euro für den Bereich Verkehr und Digitales zur Verfügung. Die Mittel sollen ab 2016 auf drei Jahre gestreckt werden ...

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