Fall Heinz Müller: Arbeitsgericht Mainz bringt Bundesliga-Klubs in Bedrängnis

Das Arbeitsgericht Mainz (ArbG Mainz, Urteil vom 19. März 2015 – 3 Ca 1197/14) lässt mit einer Entscheidung zur Befristung des Arbeitsvertrags eines Profifußballers aufhorchen. Sie hat erhebliche Sprengkraft. Sogar die Bildzeitung geht unter der Überschrift „Ex-Torwart Müller klagt sich nach Mainz zurück!“ auf das Urteil ein und spekuliert über die Folgen für die Bundesligaklubs. Die Pressemitteilung des Gerichts schildert den Sachverhalt wie folgt: Der Kläger (Ex-Torwart war bei dem beklagten Bundesligaverein (FSV Mainz 05) zunächst aufgrund eines auf 3 Jahre befristeten Vertrags als Lizenzfußballspieler beschäftigt. Unmittelbar anschließend schlossen die Parteien im Sommer 2012 erneut einen auf 2 Jahre befristeten Vertrag. Die von Müller erhobene Klage auf Feststellung des Fortbestandes als unbefristetes Arbeitsverhältnis hatte vor dem Arbeitsgericht Erfolg. Eine Befristung ohne Sachgrund sei wegen der Überschreitung der Höchstbefristungsdauer von 2 Jahren nicht mehr in Betracht gekommen. Der zuletzt geschlossene Arbeitsvertrag habe auch nicht wegen eines Sachgrundes befristet werden dürfen ...

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