Diese Rechte hast du als Praktikant!

Praktika machen sich gut im Jura Lebenslauf! Sie bieten dir nicht nur die Möglichkeit, dich von den anderen Bewerbern abzuheben, sondern geben dir auch einen wertvollen Einblick in den Kanzleialltag. Oft hört man jedoch von Praktikanten, die ohne Bezahlung jede Menge Überstunden machen und sich ausgebeutet fühlen. Und du frägst dich: Welche Rechte habe ich eigentlich als Praktikant? Im Folgenden hat TalentRocket dir deine Rechte als Praktikant zusammengestellt.

Zwei Arten von Praktika

Was ist eigentlich ein Praktikum? Das kann vom Schnuppertag bis zum Vollzeitjob alles sein! Spezielle gesetzliche Regelungen bezüglich der Praktika gibt es nämlich nicht. In formaler Hinsicht lassen sich Praktika in zwei Arten unterteilen:

Pflichtpraktikum:

Praktikum, das von der Studienordnung vorgeschrieben ist, im Laufe oder als Vorbereitung deines Studiums absolviert werden muss und verknüpft ist mit formalen Vorgaben. Meist ist laut Prüfungsordnung auch ein Praktikumsbericht erforderlich, der die Grundlage für den Leistungsnachweis bildet.

Bei einem Pflichtpraktikum liegt kein Anspruch auf Praktikumsentgelt und Mindestlohn vor. Dennoch gibt es Unternehmen, die dein Praktikum vergüten. Ob und wie viel dir für ein solches Praktikum gezahlt wird, hängt dabei in der Regel davon ab, in welchem Betrieb und in welcher Branche das Praktikum durchgeführt wird.

Freiwilliges Praktikum:

Zeitpunkt, Dauer, Inhalte und Ziele können zusammen mit dem Praktikumsgeber selbst festgelegt werden.

„Freiwillige“ Praktikanten haben weitaus mehr Rechte, da hier das Praktikum als normales Arbeitsverhältnis angesehen wird. Die Praktikantenrechte fallen hier also unter das Berufsbildungsgesetz. Anspruch auf Bezahlung besteht hier ab einer Praktikumsdauer von 1 Monat und wenn du aktiv am Unternehmensalltag teilnimmst ...

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