StMJ: Bayerns Justizminister Bausback begrüßt Beratung des Anti-Doping-Gesetzes im Bundeskabinett

24. März 2015

“Vorschläge des Bundes tragen in weiten Teilen weiß-blaue Handschrift! / Zur effektiven Bekämpfung des Dopings sind aber weitergehende Regelungen erforderlich!”

Das Bundeskabinett wird morgen den Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes beraten. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback äußert sich hierzu sehr erfreut:

“Endlich hat der Bund die langjährigen bayerischen Forderungen nach einem effektiveren Dopingstrafrecht aufgegriffen. Der Entwurf des Anti-Doping-Gesetzes enthält wesentliche Verbesserungen der strafrechtlichen Regelungen zur Bekämpfung des Dopings im Sport. Die Vorschläge des Bundes tragen in weiten Teilen eine weiß-blau Handschrift – das liest sich gut und ist ein weiterer Beleg für erfolgreiche bayerische Justizpolitik!”

Bausback kritisiert den Gesetzentwurf jedoch gleichzeitig als nicht ausreichend:

“Anders als vom Bund vorgeschlagen müssen wir den Besitz von Dopingmitteln ohne mengenmäßige Einschränkung für jedermann unter Strafe stellen, nicht nur für Spitzensportler. Eine uneingeschränkte Besitzstrafbarkeit ist der zentrale Türöffner für Ermittlungen gegen die Händler und Abnehmer und damit der Schlüssel zu einem erfolgreichen Kampf gegen den illegalen Dopingmittelhandel!”

Darüber hinaus seien die im Gesetzentwurf des Bundes vorgesehenen Strafrahmen zu niedrig:

“Es ist nicht nachvollziehbar, eine neue Strafbarkeit einzuführen und im gleichen Atemzug ihre Effektivität durch zu geringe Strafandrohungen abzuschwächen ...Zum vollständigen Artikel

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