Sparkassenverband Bayern: Ergebnisse 2014 der bayerischen Sparkassen – Gutes Jahresergebnis stärkt für Niedrigzins-Belastungen

24. März 2015

Das Ergebnis der bayerischen Sparkassen für das Jahr 2014 fällt besser aus als vor dem Hintergrund von niedrigen Zinsen und kostenintensiver Regulierungen erwartet. Ein neuerliches Kreditwachstum um 3,1 Prozent auf 116 Milliarden Euro und ein Einlagenwachstum um 2,9 Prozent auf 146 Milliarden Euro zeigen einen neuerlichen Vertrauenszuwachs bei den Kunden. Die bayerischen Sparkassen sind mit dem guten Ergebnis für 2014 zufrieden. Sie brauchen es aber auch, um sich auf weitere Belastungen durch die Niedrigzinsphase und die internationale Finanzmarktregulierung vorzubereiten.

Die addierte Bilanzsumme der bayerischen Sparkassen stieg im Jahr 2014 auf 186 Milliarden Euro (2013: 182 Milliarden Euro). Dabei erzielten sie ein Betriebsergebnis vor Bewertung von rund 1,8 Milliarden Euro. Nach Bewertung ergibt sich ein Jahresüberschuss von 341 Millionen Euro. Dies ermöglicht eine erneute Stärkung des Eigenkapitals. Die bayerischen Sparkassen sind jetzt mit einer Kernkapitalquote von 15,5 Prozent insgesamt vorbereitet für die aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, betonte, dass das Zinsniveau und der Regulierungsdruck auch den Sparkassen im Lauf der Zeit immer mehr zusetzen:

„Die Zinsen bekommen eine Nulldiät verordnet, doch unter den Nebenwirkungen leiden extrem die Sparer und das einfache, aber solide Geschäftsmodell ‘Sparkasse’ “.

Die bayerischen Sparkassen müssen sich jetzt auf einen deutlichen Rückgang ihres Zinsüberschusses einstellen. Mit Blick auf die Zukunft nehmen sie deshalb schon jetzt Prozess- und Kostenoptimierungen vor und entwickeln ihre Geschäftsfelder auf modernen Vertriebswegen weiter ...

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