Urteil Fettabsaugung: Kein Anspruch auf Liposuktion bei Lipödem

Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 05.02.2015 - L 5 KR 228/13 Urteil Fettabsaugung: Kein Anspruch auf Liposuktion bei Lipödem Das LSG Rheinland-Pfalz hat durch Urteil (L 5 KR 228/13) entschieden, dass Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung, die an einem Lip- oder Lymphödem mit Fettvermehrung an den Gliedmaßen leiden, keinen Anspruch gegen ihre Krankenkasse auf eine ambulante oder stationäre Fettabsaugung (Liposuktion) haben. Aus den Urteilsgründen

Für die ambulante Behandlung steht dies schon länger fest, weil es sich bei der Liposuktion um eine neue Behandlungsmethode handelt, für die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) noch keine Empfehlung abgegeben hat. Gleiches gilt nach dem Grundsatzurteil des LandesSozialgerichts (LSG) auch, wenn die Liposuktion stationär im Krankenhaus durchgeführt werden soll.

Auch bei stationärer Behandlung bestehe ein Leistungsanspruch der Versicherten nur, wenn die Behandlung dem Stand der medizinischen Erkenntnisse entspreche. Das sei bei der Liposuktionsbehandlung nicht der Fall ...

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