ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG i.L. Vorläufiger Insolvenzverwalter fordert von Anlegern Einlagen

Bei der ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG i.L. (ApolloProScreen) ist Insolvenzantrag gestellt worden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Ampferl fordert die ausstehenden Einlagen. Ob zu Recht und was Anleger tun können, erfahren Sie hier. Die Fondsgesellschaft hatte bereits im Jahre 2013 die Anleger zur teilweisen Einzahlung der noch offenen Einlage aufgefordert hat. Offensichtlich sind dieser Aufforderung nicht genügend Anleger nachgekommen und die Insolvenz war daher wohl nicht zu vermeiden. Nun macht der vorläufige Insolvenzverwalter da weiter, wo die Fondsgesellschaft aufgehört hat. In einem an die Anleger gerichteten Schreiben fordert er diese auf, bis zum 17.03.2015 unter Androhung der Einleitung "rechtlicher Schritte" auf, einen Teil der Einlage zu zahlen. Bereits im letzten Jahr hatte die Fondsgesellschaft die Insolvenz angedroht. Jetzt hat sie die Notbremse gezogen und einen Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Hintergrund ist vermutlich, dass das FA München die Aussetzung der Vollziehung der Rückforderung von nach deren Auffassung zu Unrecht geltend gemachten Steuerabzügen während des vermeintlichen Produktionszeitraumes abgelehnt hat. Da die Anleger bei dieser Beteiligung lediglich 60 % ihrer Einlageverpflichtung zzgl. Agio in bar leisten mussten, während der fehlender Betrag durch vom Fonds aufzunehmende Darlehen aufgebracht werden sollten, hatten die Anleger gegenüber der Fondsgesellschaft ihre Einlage noch nicht voll erbracht. Das rächt sich nun. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte Ob dies nun der letzte Akt im traurigen Schauspiel dieses Fonds ist, wird sich zeigen. Die Anleger mussten hier viel aushalten: erst blieben die Ausschüttungen aus, dann wurden die Verlustzuweisungen zu Beginn der jeweiligen Beteiligung aberkannt und nun fordert der Insolvenzverwalter auch noch Geld von den Anlegern. Ihr eingesetztes Kapital dürften die Anleger nicht mehr wiedersehen ...Zum vollständigen Artikel


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