Anwaltskanzlei 2020 Überlegungen zur Schriftguterstellung

Wie im letzten Beitrag angekündigt, möchte ich mich in diesem und den nächsten Beiträgen mit den Arbeitsprozessen innerhalb der Anwaltskanzlei befassen.
Überwiegend sind diese in der bisherigen Ausgestaltung sehr kostenintensiv, teilweise auch nicht effizient.
Vielfach liegt es daran, dass die technische Ausstattung in den Kanzleien nicht den heutigen Gegebenheiten entspricht, eine Situation, die nicht nur kostenmäßig bedingt ist. Wer kennt nicht den Gedanken: „warum einen neuen Weg gehen, wenn der alte Weg reibungsfrei beschritten werden konnte“.

Stellen wir uns doch einmal die Frage, was verkauft der Anwalt?Üüblicherweise ist die Dienstleistung des Anwaltes Wissen zu verkaufen.
Ein Produkt mit dem das Wissen kommuniziert wird, ist der Schriftverkehr des Anwaltes. Gerade in diesem Bereich sind erhebliche Einsparungen möglich, wenn man einmal bisher eingefahrenen Wege verlässt.

Bundesarchiv Bild 183-2005-0731-504

Ich hatte bereits in meinem Beitrag „digitales Diktat in der Anwaltskanzlei„ auf die Vorteile der Nutzung dieser Diktatart hingewiesen.
Ich stelle mir immer wieder ketzerisch die Frage, warum beschäftigen viele Rechtsanwälte gut ausgebildete Fachangestellte, die auch relativ gut zu bezahlen sind, mit solch banalen Dingen, wie Schreibarbeiten?
Für diese Tätigkeit würde auch nach kurzer Einweisung eine einfache Schreibkraft ausreichen.
Aber auch diese wäre für diese Tätigkeiten überwiegend zu teuer, wenn man einmal dazu übergehen würde, die tatsächlichen Kosten einer solchen Kraft zu berechnen, d.h. nicht nur das Bruttogehalt zusätzlich Nebenleistungen, sondern auch die Investitionen für den Arbeitsplatz, Raumbedarf etc.
Schnell würde die Erkenntnis eintreten, dass das Produkt „Schriftgut“ eigentlich viel zu teuer ist. Es ist ja nicht so, dass eine Schreibkraft den gesamten Zeitraum ihrer Anwesenheit über voll ausgelastet ist. Auch Leerzeiten werden mitgezahlt ...

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