Zur Überzeugung des Gerichts…

Nach § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO hat das Finanzgericht seiner Überzeugungsbildung das Gesamtergebnis des Verfahrens, also den gesamten konkretisierten Prozessstoff zu Grunde zu legen. Insbesondere sind der Inhalt der vorgelegten Akten und das Vorbringen der Prozessbeteiligten vollständig und einwandfrei zu berücksichtigen.

Ein Verstoß gegen § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO ist ein Verfahrensmangel i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO1.

Dies gilt auch, wenn das finanzgerichtliche Urteil auf eine mündliche Verhandlung erging, an der der Kläger trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht teilgenommen hat. Die Nichtteilnahme an der mündlichen Verhandlung bedeutet keinen Rügeverzicht.

Dabei kann es der Bundesfinanzhof offen lassen, ob es sich bei dem Verstoß gegen § 96 Abs ...

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