Persönlichkeitsstörung – und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

Eine diagnostizierte Persönlichkeitsstörung kann die Annahme einer schweren anderen seelischen Abartigkeit nur dann begründen, wenn sie Symptome aufweist, die in ihrer Gesamtheit das Leben eines Angeklagten vergleichbar schwer und mit ähnlichen Folgen stören, belasten oder einengen wie krankhafte seelische Störungen1.

Handelt es sich – wie bei der hier diagnostizierten “dissozialen Persönlichkeitsstörung” – um ein eher unspezifisches Störungsbild, das immer auch noch als – möglicherweise extreme – Spielart menschlichen Wesens einzuordnen sein kann, wird der Grad einer “schweren anderen seelischen Abartigkeit” regelmäßig erst dann erreicht, wenn der Tä ...

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