Bewertungsportale – Selbstverpflichtung zur Vorabprüfung und Nutzerregistrierung

von Karsten Gulden

Der BGH hat aktuell geurteilt, dass Bewertungsportale erst mit Kenntnisnahme eines Rechtsverstoßes haften. Aktiv auf die Suche gehen müssen die Portale nicht. Schon gar nicht im Vorfeld.

Da freuen sich die Bewertungsportale, auch das interessierte Publikum, das nach negativen Einträgen lechzt. Das ist keinesfalls negativ gemeint. Nein. Auch ich suche immer gezielt zunächst die negativen Bewertungen auf, die sich mit dem jeweiligen Produkt oder der Dienstleistung befassen. Das ist gewinnbringend für alle rechtskonformen Menschen, die in einer zensurfreien Demokratie ihr zu Hause haben.

Aber es gibt sie. Die Probleme neben der hippen Meinungsfreiheit:

Geschäftsschädigende Äußerungen, Anonymität im Netz, rachsüchtige Kunden – keiner weiß, ob diese Bewertungen tatsächlich auch der Wahrheit entsprechen. tweet

Die bewerteten Unternehmen müssen dies aber oft kommentarlos hinnehmen.

Das kann nicht sein. tweet

Die Gerichte und der Gesetzgeber sehen die Bewertungsportale nicht als „hochgradig gefährliches Geschäftsmodell“ an. Die Konsequenzen und die wirtschaftlichen Nachteile tragen daher allein die Unternehmen ...

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