Inkassogebühren – Was müssen Sie tatsächlich zahlen?

Wenn Gläubiger ihre Forderungen nicht erhalten, schalten Sie meist ein Inkassounternehmen ein, um diese beim Schuldner einzutreiben. Da dies von einigen Inkassobüros mit fragwürdigen Mitteln, die sogar bis zur Grenze der Nötigung reichen, durchgeführt wird, hat das Wort Inkasso eine sehr negative Wirkung. Noch zusätzlich zu dem schlechten Gefühl, das mit einem Inkassoschreiben zur Zahlungsaufforderung einhergeht. Und zusätzlich zu den bereits vorhandenen Schulden, sollen dann auch noch die Inkassogebühren gezahlt werden.

Wie die Inkassogebühren berechnet werden und wann und in welcher Höhe Sie diese zahlen müssen, sollten Sie wissen, wenn Sie Schulden haben. Denn es gilt in Ihrer angespannten Finanzlage zu vermeiden, mehr zu zahlen, als Sie müssen.

Wieviele Inkassogebühren müssen wann gezahlt werden?

Zunächst einmal müssen Sie nur Inkassogebühren zahlen, wenn gegen Sie eine berechtigte Forderung besteht, mit der Sie im Verzug sind (Regelung zum Verzug in §286 BGB). Zum Beispiel, wenn Sie eine Rechnung nicht bezahlt haben und deswegen eine Mahnung erhalten haben. Beauftragt der zugehörige Gläubiger dann ein Inkassounternehmen, können für dessen Tätigwerden Gebühren von Ihnen gefordert werden.

Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass der Gläubiger keine unnötigen Kosten produzieren darf. Dies wird als Schadensminderungspflicht bezeichnet und beinhaltet, dass die Kosten für die Beauftragung des Inkassounternehmens nicht die einer Beauftragung eines Rechtsanwalts übersteigen dürfen. Inkassobüros müssen sich also bei der Höhe der Inkassogebühren an die Rechtsanwaltskosten des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) halten. Nr ...

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