StMBW: Bayern hat Mittelschule zu stark berufsorientierter Schule ausgebaut – Die meisten Lehrerwochenstunden pro Schüler

18. März 2015

Hoch engagierte Lehrkräfte bereiten an Mittelschule junge Menschen auf Beruf und Leben vor – BLLV übersieht Fakten

Die Mittelschule wird in Bayern nachhaltig gefördert, der BLLV übersieht in seinem offenen Brief viele Fakten. Bayern hat als einziges Bundesland die früheren Hauptschulen zu echten Mittelschulen inhaltlich fortentwickelt: Die Berufsorientierung wurde als zentraler profilbildender Kern weiter ausgeprägt, die Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, den mittleren Abschluss zu erwerben, konsequent ausgebaut. Dazu hat Bayern auch den Schulen zusätzliche Lehrerwochenstunden zugewiesen. Im Vergleich zu allen weiterführenden Schularten bekommt eine Mittelschule die höchste Anzahl von Lehrerwochenstunden pro Schüler, so dass hier gute Bedingungen für eine Förderung der Schüler geschaffen sind.

Sehr engagierte Lehrkräfte bereiten die jungen Menschen an gut 900 Mittelschulen in Bayern auf ihren späteren Beruf, auf die Teilnahme in der Gesellschaft und auf ihren persönlichen Lebensweg vor.

Die Reaktion von Schülern und Eltern auf das Angebot ist eindeutig: Rund 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs besuchen die Mittelschule, die Übertrittsquote ist konstant.

Die besonderen Chancen der pädagogischen Arbeit an der Mittelschule ergeben sich dadurch:

Die Mittelschule ist stärker als die anderen allgemein bildenden Schulen darauf konzipiert, dass sie Persönlichkeit bildet, lebenspraktische Fragestellungen beantwortet und Berufsorientierung leistet. Letztere erfolgt: a) durch die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales. b) durch Berufsorientierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Dafür wenden Freistaat und Agentur für Arbeit jeweils sechs Millionen Euro pro Jahr auf. c) durch ausgeweiteten Einsatz von Sozialpädagogen als Berufseinstiegsbegleiter ...Zum vollständigen Artikel

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