Algerien verabschiedet aktualisierten Erneuerbare-Energien-Plan

von Dr. Peter Nagel

(dena) - Die algerische Regierung hat Ende Februar einen neuen Nationalen Entwicklungsplan für erneuerbare Energien für den Zeitraum 2015-2030 verabschiedet. Damit aktualisiert Algerien seinen 2011 verabschiedeten Erneuerbare-Energien-Plan und konkretisiert die technologiespezifischen Ausbauziele. Insgesamt ist bis 2030 im Stromsektor ein Zubau von 22 GW an erneuerbaren Energien geplant. Algerien würde dann 27% seiner Elektrizität auf Basis erneuerbarer Energiequellen erzeugen.


Die Vorgängerversion des Nationalen Entwicklungsplans aus dem Jahr 2011 beinhaltete lediglich Ziele für die Photovoltaik, die Windenergie und für solarthermische Kraftwerke (CSP). Zudem sah der Plan eine dreijährige Pilotphase vor, in der Testprojekte für diese Technologien in Betrieb genommen und ihre Wirtschaftlichkeit untersucht werden sollten. Da sich in dieser Pilotphase die Technologiekosten für PV und Windenergie im Vergleich zu solarthermischen Kraftwerken als deutlich niedriger erwiesen haben, wurden im aktualisierten Entwicklungsplan die Zubauziele für Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf 13,5 GW bzw. 5 GW angehoben und das Ziel für CSP von über 7 GW auf 2 GW abgesenkt ...

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