Was ist nur mit einigen unserer Staatsanwälte los?

von Bernd von Heintschel-Heinegg

Obwohl die Justiz im Fall des vermeintlich an seine Hunde verfütterten Bauern Rudolf Rupp mit dem Fehlurteil wie mit den Schwierigkeiten das Wiederaufnahmeverfahren zuzulassen (hierüber ist im Blog viel diskutiert worden; sehr empfehlenswert: SPIEGEL TV) schon genug ins Gerede kam, sorgt die Staatsanwaltschaft aus mir unerfindlichen Gründen nun wieder dafür, dass der aus diesem Fall bekannte Schrotthändler sich ab Donnerstag vor der Berufungskammer des Landgerichts Landshut wegen falscher Verdächtigung zu verantworten hat.

Rückblick: Im Zuge der Ermittlungen gegen die Angehörigen hatten die Ermittler den Schrotthändler in Verdacht, den Mercedes des Bauern Rupp beseitigt zu haben. Obwohl der Schrotthändler vehement bestritt, kam er vier Monate in Untersuchungshaft. Zu Unrecht, wie wir heute wissen, nachdem – äußerlich unversehrt – Bauer Rupp samt seinem Mercedes aus der Donau gezogen worden war ...

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Im Zweifel gegen die Angeklagten - der Fall Rudi Rupp

Der bayrische Bauer Rudi Rupp verschwand im Oktober 2001 spurlos. 2 Jahre später wurde die komplette Familie wegen Tatschlags verurteilt. Begründung: Sie haben den Bauern umgebracht, zerstückelt und an die Hunde verfüttert. Die Wende dann 5 Jahre danach: Aus der Donau wurden 2 Autos geborgen, in einem die fast unversehrte Leiche von Rudi Rupp. Eine bayrische Justizposse nimmt ihren Lauf...



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