StMI: Weitere Sammelabschiebung von abgelehnten kosovarischen Asylbewerbern

17. März 2015

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mahnt nochmals eindringlich zur schnellen freiwilligen Ausreise

Einen Monat nach der ersten Sammelabschiebung startete am Flughafen München heute erneut eine Chartermaschine mit 48 abgelehnten kosovarischen Asylbewerbern an Bord in Richtung Pristina, der Hauptstadt der Republik Kosovo. Die Bayerische Polizei brachte die Kosovaren bayernweit direkt aus den Erstaufnahmeeinrichtungen und Unterkünften zum Flughafen. Innenminister Joachim Herrmann machte deutlich, dass Bayern mit der erneuten Sammelabschiebung ein deutliches Signal gegen den Missbrauch des deutschen Asylrechts setzt:

“Die Menschen im Kosovo müssen erkennen, dass sie in Deutschland kein Asylrecht erhalten. Das Geld, das sie kriminellen Banden für illegale Schleusungen geben, ist verschenktes Geld, das sie für ihr Leben im Kosovo dringend selbst benötigen.”

Herrmann betonte, dass durch das konsequente Vorgehen der Bayerischen Staatsregierung bereits eine Steigerung bei den freiwilligen Ausreisen von abgelehnten Asylbewerbern aus dem Kosovo zu verzeichnen sei. Er bekräftigte seine Aufforderung, die Ausreiseverfügungen ernst zu nehmen und rasch freiwillig auszureisen. Wer den Aufforderungen nicht alsbald nachkomme, müsse jederzeit damit rechnen, dass zum Vollzug der Abschiebung die Polizei vor der Türe stehe.

Der Bayerische Ministerrat hatte Herrmann Anfang Februar beauftragt, abgelehnte Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten und dem Westbalkan sowie insbesondere aus Kosovo schnellstmöglich in ihr Heimatland zurückzuführen. Bereits am 17. Februar 2015 startete am Flughafen München eine Chartermaschine mit 30 abgelehnten kosovarischen Asylbewerbern an Bord in Richtung Pristina.

Herrmann: “Abgelehnte Asylbewerber aus dem Kosovo und aus anderen Westbalkanstaaten müssen mit ihrer schnellen Abschiebung rechnen ...Zum vollständigen Artikel

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