Datenschutz zuhause - Barbie als Spion im Kinderzimmer

von Alexander Bugl

Am 16. Februar stellte Spielzeugriese Mattel auf der New York Toy Fair die Barbie der Zukunft vor. "Hello Barbie" wird sie heißen und ihre neuen Fähigkeiten versetzen Datenschützer weltweit in Aufruhr. Die über Wi-Fi verbundene Puppe soll nämlich Gespräche mit Kindern aufzeichnen und in der Cloud speichern.

DER NÄCHSTE GRUND ZUR SORGE

Den Eltern von heute ist mittlerweile langsam aber sicher bewusst geworden, welche Gefahren das Internet und soziale Medien wie Facebook, YouNow und Co. für ihre Kinder bergen. Zum einen hat man immer Bedenken, welche Daten für Werbezwecke ausgenützt werden könnten, zum anderen ist da natürlich auch die Angst, dass die Kinder auf solchen Seiten zu opfern von Mobbingattacken oder Pädophilen werden. Zukünftig gibt es einen weiteren Grund sich Sorgen zu machen. Ab dem Herbst 2015 wird Mattels "hello Barbie" sich interaktiv mit Kindern weltweit unterhalten können. Über einen Knopf aktiviert, speichert sie alles was im Raum zu hören ist in der Cloud.

WAS GENAU KANN DIE "HELLO BARBIE"?

"Hello Barbie" besitzt ein eingebautes Mikrophon, einen Lautsprecher und eine Wi-Fi-Schnittstelle. Die Idee dahinter: Die Puppe soll sich an das Lieblingsessen, das Lieblingslied oder den Berufswunsch der Kinder erinnern können. Alle Sätze, die Barbie spricht, sind dabei im Vorfeld aufgenommen worden. Ein Algorithmus entscheidet jeweils welche Antwort Barbie geben soll ...

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