Ungleichbehandlung bei der Betriebsrente?

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 17. Juni 2014 (Az.: 3 AZR 757/12) entschieden, dass eine unterschiedliche Behandlung von gewerblichen Arbeitnehmern und Angestellten bei der Berechnung einer Betriebsrente im Rahmen einer Gesamtversorgung zulässig sein kann, vor allem, wenn die Vergütungsstrukturen, die sich auf die Berechnungsgrundlagen der betrieblichen Altersversorgung auswirken, unterschiedlich sind.

Seit 1988 war der Kläger bei seinem Arbeitgeber als gewerblicher Arbeitnehmer beschäftig und hat Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Die Versorgungsordnung des Betriebes sieht neben einer prozentualen Brutto- und Nettogesamtversorgungs-Obergrenze vor, dass die Betriebsrente jenen Betrag nicht überschreiten darf, der sich aus der Multiplikation der ruhegeldfähigen Beschäftigungsjahre mit einem Grundbetrag ergibt.

Für Angestellte ist der Grundbeitrag jedoch höher als jener für gewerbliche Arbeitnehmer derselben Vergütungsgruppe. Das empfand der Kläger als ungerecht. In seiner gegen seinen Arbeitgeber eingereichten Klage verlangte er, hinsichtlich seiner betrieblichen Altersversorgung ebenso wie die Angestellten des Betriebes behandelt zu werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK