Staatskanzlei: Situation syrischer Flüchtlinge – Europaministerin Dr. Beate Merk reist am 19. und 20. März in den Libanon

16. März 2015

„Flüchtlingsströme erfordern gemeinsame europäische Außen- und Entwicklungspolitik – Aufnahmeländer wie Libanon müssen unterstützt werden – Bei syrischen Flüchtlingen darf keine verlorene Generation entstehen“

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Allein aus Syrien sind in die benachbarten Staaten nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) rund 4 Millionen Menschen geflohen. Im Libanon, der selbst nur etwa 4 Millionen Einwohner hat, leben rund 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge.

Europaministerin Dr. Beate Merk: „Wir dürfen Länder wie Libanon, die als Nachbarstaaten von Krisenregionen mit einem Massenansturm von Flüchtlingen belastet sind, nicht alleine lassen. Wenn solche Länder den Flüchtlingsansturm nicht bewältigen, entstehen neue Flüchtlingsströme mit allen Konsequenzen – menschliches Leid, Fluchtschicksale und Schlepperkriminalität. Die Flüchtlingstragödie im Nahen Osten geht auch uns an. Sie ist unser gemeinsames Problem und so müssen wir auch handeln: Wir brauchen eine zielgerichtete, gemeinsame europäische Außen- und Entwicklungspolitik.“

Auf Grund der aktuellen politischen Lage ist für die meisten syrischen Flüchtlinge eine Rückkehr in ihre Heimat zwar derzeit ausgeschlossen. Viele Flüchtlinge möchten aber später in ihre Heimatländer zurückkehren und sie wieder aufbauen ...

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