Kurzgefasst: Schadensersatzansprüche nach einem Unfall oder Behandlungsfehler

Opfer von Verkehrsunfällen und von Behandlungsfehlern haben zum einen Anspruch auf Schmerzensgeld, den sogenannten immaterielle Schaden.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch den materiellen Schadensersatzanspruch. Dazu gehören einige Positionen, die im Einzelfall sogar noch sogar höher ausfallen können als der Schmerzensgeldanspruch.

Verdienstausfall
Dies gilt beispielsweise für den Verdienstausfallanspruch. Der Verdienstausfall muss bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter gezahlt werden und gegebenenfalls auch darüber hinaus und zwar in voller Höhe

Haushaltsführungsschaden
Eine weitere Position ist der Haushaltsführungsschaden. Das klingt zunächst einmal nicht aufregend, kann aber in Einzelfällen viele Tausend Euro bedeuten, vor allem weil der Haushaltsführungsschaden lebenslang gezahlt werden muss. Wenn ein Geschädigter den Haushalt nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr führen kann, muss das materiell entschädigt werden.

Mehrbedarfsschaden
Zum Mehrbedarfsschaden gehört der Pflegemehrbedarf für all die Geschädigten, die beispielsweise Hilfe beim Entkleiden und Bekleiden benötigen oder bei der Nahrungsaufnahme Auch diese Position muss in voller Höhe entschädigt werden und zwar lebenslang.
Zum Mehrbedarfsschaden gehören auch Umbaumaßnahmen und zwar für alle Gegenstände des Alltags. So kann es sein, dass das Haus behindertengerecht umgebaut werden muss oder das Auto ...

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