WIRTSCHAFT: Saarbrücker Cybersicherheits-Studenten entdecken bis zu 40.000 ungesicherte Datenbanken im Internet

09:10 Alter: 13 days Kategorie: Kanzlei, Geistiges Eigentum, Wirtschaftsrecht, Kanzlei-News, International News, Saarland, Kultur, Wirtschaft, Bilder der Region Von: NH

WIRTSCHAFT: Saarbrücker Cybersicherheits-Studenten entdecken bis zu 40.000 ungesicherte Datenbanken im Internet 27.02.2015

Pressemitteilung der Universität des Saarlandes - Saarbrücken - Dienstag, 10. Februar 2015

Jedermann konnte mehrere Millionen Kundendaten mit Namen, Adressen, E-Mails und Kreditkartennummern im Internet abrufen oder gar verändern. Dies haben laut Angaben des Saarbrücker Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit (CISPA) drei seiner Studenten der Cybersicherheit und Informatik bei tausenden Online-Datenbanken unter anderem auch aus Deutschland und Frankreich nachgewiesen. Ursache ist eine falsch konfigurierte, frei verfügbare Datenbank, auf der weltweit Millionen von Online-Shops und Plattformen ihre Dienste aufbauen. Halten sich die Betreiber bei der Installation blind an die Leitfäden und bedenken nicht entscheidende Details, stehen die Daten schutzlos im Internet. Das CISPA hat bereits Hersteller und Datenschützer informiert.

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„Der Fehler ist nicht kompliziert, seine Wirkung ist jedoch katastrophal“, erklärt Michael Backes, Professor für Informationssicherheit und Kryptografie an der Universität des Saarlandes und Direktor des CISPA. Ende Januar hatten ihn die Studenten und CISPA-Mitarbeiter Kai Greshake, Eric Petryka und Jens Heyens kontaktiert. Heyens studiert Cybersicherheit an der Universität des Saarlandes, seine beiden Kommilitonen werden sich im kommenden Semester auf das im Wintersemester 2014 neu gestartete Studienfach spezialisieren. Die Lücke, die die drei CISPA-Studenten gefunden haben, betrifft laut der aktuellsten Information von CISPA 39.890 Adressen. „Die Datenbanken arbeiten darunter ohne jegliche Sicherheitsmechanismen ...

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