Kommentar: Managerfehler treiben Energiekonzerne in den Ruin

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!


Nun ist es auch wissenschaftlich bestätigt: Das Festhalten der Energiekonzerne an der alten fossil-atomaren Energiewirtschaft ist eine Hauptursache für deren Finanznöte. So das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie (http://bit.ly/1ExPXs9).


Gerade die Vorstände vier großen Atomkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW haben in Deutschland in den letzten Jahrzehnten durch ihr unbelehrbares Beharren auf ihren alten Geschäftsmodellen den Aktionären und der Umwelt enorm geschadet. Mit Ihren Entscheidungen für Laufzeitverlängerung der AKW und für neue Kohle- und Erdgaskraftwerke haben sie zwar persönlich Millionen von Euro als Boni und Gehalt kassiert, aber gleichzeitig die Konzerne immer tiefer in Richtung Ruin gefahren.


Greenpeace hatte nur die vier großen Stromkonzerne herausgestellt. Doch das dramatische Fehlverhalten gilt auch für andere Unternehmen der Energiebranche: Viele, vor allem größere Stadtwerke haben noch im letzten Jahrzehnt Neubaupläne für Kohle- und Erdgaskraftwerke verwirklicht und stehen nun vor dem Scherbenhaufen unrentabler Kraftwerke. Es ist nicht akzeptabel, der gerade der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) nun die Politik auffordert über Kapazitätsmärkte die Fehlentscheidungen der hochdotierten Vorstände der letzten Jahre auch noch nachträglich mit öffentlichen Geldern zu finanzieren.


Doch diese dramatischen Fehlentscheidungen von Konzernvorständen gibt es auch bei den Technikproduzenten, allen voran Siemens ...

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