Was Sie üblicherweise nicht zur Besprechung mit Ihrem Anwalt in seine Kanzlei mitbringen

von Liz Collet

Es kann vorkommen, dass Beweismittel zum Besprechungstermin beim Anwalt vom Mandanten mitgebracht werden. Das ist bei den meisten Beweismitteln sogar sehr wünschenswert, weil äusserst sachgerecht zur Interessenvertretung.

Wie an anderer Stelle schon ausgeplaudert, kann man dabei jedoch durchaus erstaunliche Beweismittel vorgelegt bekommen.

So schwirrten mir durchaus einige Ideen durch den Sinn, als es vor einigen Jahren an einem Winterabend an der Türe meiner damaligen Schwabinger Kanzlei weit nach Büroschluss läutete und ich mich beim Öffnen der alten Etagentüre des Jahrhundertwendehauses einem alten Schäfer gegenüber sah, der mich immer wieder wegen verletzter oder getöteter Lämmer und Schafe mandatieren hatte müssen.

Die Opfer von Hundebesitzern und deren Vierbeinern wurden, die angeblich alle harmlos seien und immer nur spielen wollen und deren natürlichen Jagdtrieb Hundebesitzer nicht kennen oder wahrhaben wollen. Und für den sie unter anderem seinerzeit oft genug auch keine Hundehaftpflichtversicherung für erforderlich ansahen.

Mir ging also manches durch den Sinn, als der alte Schäfer vor der Türe stand und mir einen ersichtlich schwer gefüllten blauen 100 l Müllsack am ausgestreckten Arm entgegenstreckte.

Mit den Worten:

“Da, hab ich was für Sie!”

Tatsächlich fand sich darin eines der Lämmer, vielmehr: ein Teil davon. Und mir ging – einen unwiderstehlichen Kicherreiz kaum noch beherrschbar, als ich den leicht blutverschmierten Sack öffnete – durch den Sinn

“Und zu Rechten wie zur Linken, sah man ein halbes….. niedersinken….” ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK