StMBW: Bayern hat Mittelschule zu einer stark berufsorientierten Schule ausgebaut – Sehr engagierte Lehrkräfte bereiten an der Mittelschule junge Menschen auf den Beruf und Leben vor

10. März 2015

Bayern hat als einziges Bundesland die früheren Hauptschulen zu echten Mittelschulen fortentwickelt – und zwar inhaltlich: Die Berufsorientierung wurde als zentraler profilbildender Kern weiter ausgeprägt, die Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, den mittleren Abschluss zu erwerben, konsequent ausgebaut. Sehr engagierte Lehrkräfte bereiten die jungen Menschen an gut 900 Mittelschulen in Bayern auf ihren späteren Beruf, auf die Teilnahme in der Gesellschaft und auf ihren persönlichen Lebensweg vor.

Die besonderen Chancen der pädagogischen Arbeit an der Mittelschule ergeben sich dadurch:

Die Mittelschule ist stärker als die anderen allgemein bildenden Schulen darauf konzipiert, dass sie Persönlichkeit bildet, lebenspraktische Fragestellungen beantwortet und Berufsorientierung leistet. Letztere erfolgt: a) durch die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales, b) durch Berufsorientierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Dafür wenden Freistaat und Agentur für Arbeit jeweils sechs Millionen Euro pro Jahr auf. c) durch ausgeweiteten Einsatz von Sozialpädagogen als Berufseinstiegsbegleiter. Diese unterstützen vor allem junge Menschen in schwierigeren Situationen, z.B. wenn der Schulabschluss bedroht ist und damit ihr Übergang in eine berufliche Ausbildung gefährdet ist, bei Berufswahl und Bewerbungsprozess und begleiten sie auch beim Start im Betrieb. Die Staatsregierung hat es ermöglicht, dass besonders leistungsfähige Lehrkräfte an Mittelschulen auch ohne ein Funktionsamt von der Besoldungsgruppe A12 in A12 plus Zulage und sogar in die Besoldungsgruppe A 13 aufsteigen können. Entsprechend wurden auch die Funktionsstellen angehoben. Die durchschnittliche Klassenstärke an den Mittelschulen liegt bei 19,7 Schülerinnen und Schülern. Dies erleichtert eine intensive Zuwendung der Lehrkräfte an die Schülerinnen und Schüler ...Zum vollständigen Artikel

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